Historie
Das Heilwasser Vincentka gewann auf der Internationalen Apotheken Messe in Wien im Jahre 1883 die Silbermedaille.

Die erste schriftliche Erwähnung der Existenz der Luhatschowitzer Mineralquellen stammt vom Brünner Physikus und Arzt Jan Ferdinand Hertod von Todtenfeld. Im Jahre 1669 veröffentlichte er einen schriftlichen Bericht über die chemische Zusammensetzung des Luhatschowitzer Wassers, beschrieb die Art und Weise der Trinkkur und deren Heilerfolge.
Die Berichte über die Heilkraft der Luhatschowitzer Wasser breiteten sich bald aus und so kamen in den Folgejahren die ersten Gäste nach Luhatschowitz.
Zu jener Zeit bestand die Behandlung lediglich aus einer Trinkkur. Die Heilung mit natürlichen Mineralbädern setzte 1790 ein, als die ersten Holzbäder mit Kabinen errichtet wurden.
Um die Entstehung des Kurbades hat sich das Adelsgeschlecht der Serényi verdient gemacht. Ende des 18. Jahrhunderts ließ hier Graf Vinzenz die erste Heilanstalt sowie Bettenhäuser bauen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann Graf Jan Serényi den Kurort zu verschönern und benannte alle damals bekannten Heilquellen mit den Vornamen der Angehörigen seines Adelsgeschlechts.
Ab dem Jahr 1780 brachten Luhatschowitzer Bürger das Gesundheitswasser Vincentka nach Wien, wo sie es in den Restaurants, Gasthäusern, Weinschenken und Apotheken verkauften. Im Jahr 1820 wurde bei der VinzenzQuelle die erste Abfüllstelle und ein Flaschenlager erbaut. Im selben Jahr wurden 160 000 Flaschen mit dem Inhalt von 1,5 L exportiert. Im Jahr 1883 gewann das Heilwasser Vincentka auf der internationalen Apotheken-Messe in Wien die Silbermedaille.
Die malerische Kurstadt Luhatschowitz - Luhačovice liegt in Südmähren in der Tschechischen Republik. Das angenehme, gemäßigte Klima, die idyllische Landschaft, der Zauber der Architektur der Kurhäuser, die langjährige Tradition der Kurbehandlungen und vor allem seine Heilquellen machen Luhatschowitz zu einem der beliebtesten und meistbesuchten Kurorte Tschechiens.